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Österreichisches Gymnasium Prag

Österreichische Schulen
im Ausland

Neues Schuljahr 2010/2011 beginnt für die Studenten am 1.9.2010 um 9,00 Uhr (bis 10,30)

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Schuljahr 2010/11
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Wienwoche der 6. Klassen

Der Schrei - Video zur Wienwoche

Vom 13.12. bis zum 18.12. 2009 nahmen die Klassen 6.A und 6.B. des Österreichischen Gymnasiums in Prag  an der Wienwoche teil.

Am Montag den 14.12. besichtigten wir die Gruft der Familie Habsburg, die sich in der Nähe des Stephansdoms befindet. Wir sahen dort z.B. das Grab der Kaiserin Maria Theresia und des Kaisers Josef II. Ich fand besonders die Unterschiede zwischen diesen zwei Gräbern interessant. Das Grab von Maria Theresia war groß und prächtig, während das von Josef  II. schlicht und bescheiden war.
Danach besuchten wir noch ein Museum, das die Habsburg Schätze ausstellt.
Am Dienstag den 15.12. besichtigten wir den Stephansdom. Das ist eine große gotische Kathedrale im Zentrum Wiens. Im Dom gibt es zwei Orgeln, eine vom 18. Jh. und die andere vom 20. Jh. Wenn man die große Orgel aus dem 18. Jh. spielen würde, würde die ganze Kathedrale vibrieren und es droht die Gefahr, dass das Mauerwerk beschädigt werden könnte.  
Dann besuchten wir die Spanische Hofreitschule, in der die Pferde trainiert werden. Als wir dort waren, liefen die Pferde einfach nur rundum und ich war ein bisschen enttäuscht, weil ich keine Vorführung von der Hochdressur sah.
Am Nachmittag gingen wir in das Schloss Schönbrunn. Ich war von der Größe des Schlosses überrascht. Unter anderen sahen wir eine Tischuhr, die gegen den Uhrzeigersinn läuft. Man muss in den Spiegel gucken, um die richtige Zeit zu sehen.

Am Mittwoch den 16.12. sahen wir das Vienna International Center, wo verschiedene UN-Organisationen siedeln z.B. die Internationale Atomenergie-Organisation, das Büro für Weltraumfragen usw. Für dieses große Bürogebäude zahlt die UN nur eine symbolische Miete von 0,7 €.
Dann gingen wir in das Museum für angewandte Kunst. Wir sahen dort auch die Ausstellung „Möbel als Trophäe“. Diese Möbel gefielen mir nicht besonders, weil ich die Verwendung der Tiere für solche Zwecke nicht mag.
Wir besuchten auch das berühmte Museumsquartier – das ist ein Viertel Wiens, in dem sich viele Museen befinden.  Im so genannten  MUMOK (Museum moderner Kunst) wurden wir in mehreren Gruppen verteilt und jede Gruppe bekam eine praktische Aufgabe.
Am Abend sahen wir im Theater Ronacher das Musical „Der Tanz der Vampire“. Dieses Werk der Autoren Michael Kunze (Buch) und Jim Steinman (Musik) wurde nach einem alten amerikanischen Film von Roman Polanski inszeniert. Das imposante Bühnenbild und die schwungvolle Aufführung hat allen von uns sehr gefallen.
Am Donnerstag den 17.12. gingen wir in die Karlskirche. Es ist eine Barockkirche, die in der Nähe des Zentrums liegt. Da in der Kirche gerade eine Restauration stattfand, hatten wir die Gelegenheit, in den Turm unter die Kuppel der Kirche aufzusteigen. Von dort aus, in einer Höhe von ca. 50 m, hatten wir eine schöne Rundsicht auf Wien.
Danach besichtigten wir das Museum Belvedere. Dort sahen wir berühmte Bilder von Gustav Klimt. Im Foyer hatten wir auch die Gelegenheit ein „Schreimeter“ auszuprobieren. Wenn man laut genug schreit, schalten sich die Lichter an und aus und ein monströsisches Schnauben ertönt.
Am Nachmittag besuchten wir dann das Wien Museum neben dem Karlsplatz, in dem wir Modelle  von Wien in seinen verschiedenen Entwicklungsphasen in einzelnen Jahrhunderten sahen.
Anschließend gingen wir in das Wiener Sezessionsgebäude, das das Ausstellungshaus der Wiener Sezession gewesen war. Es ist interessant, dass das Gebäude formal auf die Karlskirche Bezug nimmt und dass der berühmte Maler Gustav Klimt als Präsident der Sezession die Gestaltung dieses Gebäudes beeinflusste.

Unsere Wienwoche war auf jeden Fall sehr gelungen und der Ausflug gefiel allen Teilnehmern. Im Namen der Teilnehmer möchte ich mich bei Professor Krenn und  Professorin Hořčicová für das gut vorbereitete Programm, aber auch für die Freiheiten, die uns zwischendurch gelassen wurden, bedanken. Besonderer Dank gilt dem Österreichischen Ministerium für Schulwesen für die Deckung der Eintritts- und Unterkunftskosten.

Tomáš Němeček 6.a (2009/10)