Präventionsprogramme, die im ersten Halbjahr
des Schuljahres 2025/2026 durchgeführt wurden
Im Laufe des ersten Semesters des Schuljahres wurden am Österreichischen Gymnasium Prag Präventionsprogramme durchgeführt, die auf die Förderung eines gesunden Lebensstils, die Entwicklung sozialer Kompetenzen der SchülerInnen und die Stärkung ihres Rechtsbewusstseins abzielten. Die Programme richteten sich an SchülerInnen der 1. bis 5. Klasse und wurden in Übereinstimmung mit dem Präventionsprogramm der Schule vorbereitet.
Präventive Maßnahmen werden an der Schule jedes Jahr durchgeführt und ihr Inhalt basiert nicht nur auf einem langfristigen Konzept der Primärprävention, sondern auch auf der abschließenden Bewertung früherer Programme. Dadurch werden die einzelnen Programme laufend aktualisiert und an die aktuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler, das Alter der einzelnen Jahrgänge und die Situation in den Klassen angepasst.
Ein Teil der Präventionsmaßnahmen waren auch Diskussionsrunden, die von Referenten der tschechischen Polizei geleitet wurden. Diese Programme konzentrierten sich vor allem auf Rechtsbewusstsein, Verantwortung für das eigene Handeln und die Prävention von Risikoverhalten, einschließlich der Prävention des Konsums von Suchtmitteln. Die SchülerInnen nahmen auch an einem Vortrag der tschechischen Polizei teil, der sich mit den Gefahren des Konsums von Suchtmitteln und deren gesundheitlichen, sozialen und rechtlichen Auswirkungen befasste. Die SchülerInnen hatten so die Möglichkeit, sich nicht nur mit theoretischen Informationen vertraut zu machen, sondern auch mit den praktischen Auswirkungen von Gesetzesverstößen und den Risiken, die mit unangemessenem Verhalten in der realen und online Umgebung verbunden sein können.
Im Rahmen der Förderung praktischer Fähigkeiten im Bereich Gesundheitsschutz wurden die SchülerInnen auch von Vertretern des Tschechischen Roten Kreuzes in Erster Hilfe geschult. Während dieser Schulung lernten sie die grundlegenden Verfahren der Ersten Hilfe kennen, beispielsweise bei Bewusstlosigkeit, Atemstillstand oder Blutungen. Teil des Programms waren auch praktische Vorführungen und Übungen ausgewählter Verfahren, die es den Kindern ermöglichten, grundlegende Sicherheit bei der Hilfeleistung in Krisensituationen zu erlangen.
Weitere Präventionsprogramme wurden in Zusammenarbeit mit der Agentur Magdaléna durchgeführt, die sich seit langem mit der Primärprävention von Risikoverhalten bei Kindern und Jugendlichen befasst. Dank der Fachkompetenz und Erfahrung der Referenten wurden die Programme in interaktiver Form durchgeführt, wodurch die aktive Beteiligung der SchülerInnen durch Diskussionen, Gruppenarbeit und praktische Workshops gefördert wurde.
Die Themen der einzelnen Vorträge und Workshops konzentrierten sich vor allem auf Selbstfindung, Beziehungen und die Arbeit mit der Klasse. Zu den behandelten Themen gehörten beispielsweise:
• Toleranz gegenüber Unterschieden
• wie ich mich selbst sehe und wie andere sehen mich
• mein Platz in der Klasse
• Medien um uns herum
• Beziehungen in der Klasse
• was für mich wichtig ist
Im Laufe dieses Schuljahres hat die Schule auch eine Zusammenarbeit mit der Organisation Prev-centrum aufgenommen, die sich ebenfalls auf den Bereich der Primärprävention und die Arbeit mit Klassenkollektiven konzentriert. Diese Zusammenarbeit erweitert das Angebot an Präventionsmaßnahmen und bringt weitere fachliche Sichtweisen auf die Problematik des Risikoverhaltens, der Beziehungen zwischen Schülerinnen und Schülern und der Förderung eines sicheren Schulumfelds ein.
Diese Programme helfen den Schüler*innen, sich selbst und andere besser zu verstehen, ihre Fähigkeit zur offenen Kommunikation, Empathie und Respekt gegenüber Unterschieden zu entwickeln. Gleichzeitig fördern sie die Schaffung eines positiven Klassenklimas und stärken die Fähigkeiten, die für den Umgang mit verschiedenen sozialen Situationen erforderlich sind.
Die Präventionsprogramme sind als langfristiger und systematischer Prozess konzipiert, daher knüpfen an die im ersten Semester durchgeführten Aktivitäten weitere Programme im zweiten Semester an, die bereits angeschnittene Themen thematisch weiterentwickeln und die Arbeit mit den Klassengemeinschaften weiter fördern.
Die durchgeführten Präventionsmaßnahmen sind somit ein wichtiger Bestandteil des Erziehungs- und Bildungskonzepts der Schule und tragen zur Schaffung eines sicheren, respektvollen und anregenden Umfelds für alle SchülerInnen bei.






