Das schulweite Projekt „Atmen“ im Sport- und Informatikunterricht

Im Rahmen des schulweiten Projekts „Atmung“ beteiligten sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen aktiv an Aktivitäten zu diesem Thema im Sportunterricht. Die gewonnenen Daten wurden anschließend von den Schülerinnen und Schülern der zweiten Klasse im Rahmen des Informatikunterrichts ausgewertet, wo sie abschließende Präsentationen erstellten.

Im Sportunterricht wurden die SchülerInnen zunächst mit der Bedeutung der Atmung und der Atemfrequenz vertraut gemacht. Der praktische Teil des Projekts konzentrierte sich auf die aktive Wahrnehmung der eigenen Atmung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten zu zweit und beobachteten und zählten bewusst ihre Atemfrequenz in der Ruhephase, nach aeroben Aktivitäten und anschließend auch nach einer gewissen Pause nach Beendigung der Belastung.

Das Projekt trug nicht nur zur Datenerhebung und -auswertung bei, sondern auch zu einem tieferen Verständnis der Funktionsweise des eigenen Körpers und der Bedeutung der Atmung als einer der grundlegenden Lebensfunktionen. Die Schülerinnen und Schüler erkannten, dass die Atmung nicht nur eine automatische und unbewusste Tätigkeit ist, die uns unser ganzes Leben lang begleitet, sondern auch ein Prozess, dessen Frequenz sich in verschiedenen Situationen verändert. Für viele war es überraschend, wie oft man pro Minute einatmet.

Das Projekt wurde so konzipiert, dass es sowohl für den Sportunterricht, wo es leicht umsetzbar war und praktische Auswirkungen auf die SchülerInnen selbst hatte, als auch für den Informatikunterricht von Nutzen war. Im Informatikunterricht arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit Daten, die sie selbst gesammelt hatten, analysierten diese und erstellten daraus eigene Ergebnisse. Auf diese Weise wurden die beiden Fächer – Sport und IVT – miteinander verknüpft.

Wir danken allen SchüleriInnen für ihre aufgeschlossene, aktive und verantwortungsbewusste Herangehensweise an das Projekt.